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KALENDER

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bodytalk

01. MAI. 2021, 20:00 UHR► "BILDERZERSTÖRER"
BILDERZERSTÖRER ► bodytalk Koproduktion mit Teatr Rozbark Poland

bodytalk in Koproduktion mit Teatr Rozbark

 

BILDERZERSTÖRER – Tanztheater mit Live-Musik

 

 

Sagt mal, wo kommt ihr denn her

Aus Pumpenhausen, bitte sehr

Sagt mal, gibt's dort viele Pumpen

Ja, so viele wie kaputte Lumpen

Lala lalalalalala lala …

 

 

Die Zeit für Hymnen ist vorbei! Last exit Natur: Wir kuscheln mit Muscheln,

musizieren mit Tieren und tanzen mit Pflanzen? Wenn wir uns noch wundern

können, wenn wir gar noch bewundern können, bewundern wir dann nicht die

Menschen, die an etwas glauben und damit ihrem Leben einen Sinn geben,

weil sie von etwas überzeugt sind?

 

Die Bilder, die unser Leben bestimmen, sprechen zu uns. Was ist hinter den

Bildern? Wieso lösen einige Aggressionen aus? Wer hat Angst vor Rot, Gelb &

Blau?

 

„Bildet Banden“ lautete eine weitverbreitete Losung des radikaleren

Feminismus. Heute wird daraus „Bändigt Bilder“. Wehren wir uns, bekennen

wir uns zu - Rot, Gelb & Blau!

 

Moderne Medien und Digitalisierung sorgen für einen Realitätsgewinn wie auch

für einem Realitätsverlust. Genau in diesem Zwischenraum agieren wir, und

dorthin wollen wir das Publikum mitnehmen. Auch um herauszufinden, was

dieser Text mit dem Stück vorhat und vice versa …

 

 

Sagt mal, wo wollt ihr denn hin

Nach Pumpenhausen, immerhin …

 

 

 

BILDERZERSTÖRER – Tanztheater mit Live-Musik

 

von Yoshiko Waki und Rolf Baumgart

 

von und mit Alexey Torgunakov | Amy Pender | Florencia Martina | Jan Paul Werge |

Lia Beuchat | Martijn Joling | René Haustein | Piotr Mateusz Wach | Nanako Oizumi |

Klaus Dilger | Mustafa Khalaf | Vicky Roters | Momoko Baumgart | Max Körner

 

 

 

Eine Koproduktion von bodytalk mit Teatr Rozbark,

Theater im Pumpenhaus,

Asphalt Festival.

 

Gefördert vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen und Kulturamt der Stadt Münster sowie der Kulturstiftung des Freistaates Sachsen.

 

 

Presse  ►

Presseauswahl BILDERZERSTÖRER

 

in Koproduktion mit Teatr Rozbark (Bytom/Polen) UA 18.9.2020 Theater im Pumpenhaus, Münster;

danach in Köln, Leipzig, München und Bytom

 

 

 

… ein Blumenstrauß, der im After eines Tänzers seine Vase findet, ein Shakespeare-Sonett, das ein Transvestit im Kurt-Weill-Stil zum Vortrag bringt, und eine weißberockte Ballerina, die sich wie eine Barockfigur auf einem Tisch dreht, spielen in dem hochtourig dargeboten Happening eine Rolle. Welche Rolle genau, das muss der Zuschauer schon selber herausfinden. Und er tut gut daran, sich dabei nicht auf seine Ratio zu verlassen, sondern seine Sinne und sein Assoziationsvermögen zu benutzen. Denn die bekommen hier mehr als genug geboten, mit dem sie arbeiten können.

 

Westfälische Nachrichten, 21.9.

 

 

Ein visuell-akustisch-emotionaler Urknall: Yoshiko Waki und Rolf Baumgart legen mir ihrem neuen Stück erneut einen aktuellen politischen Tanzabend vor, der vor allem durch beeindruckende Bilder in Bann schlägt. […] Es ist ein schneller Abend, den die insgesamt acht Protagonist*innen mit viel Verve abliefern. […] schafft es Bodytalk einmal mehr, den Finger in die Wunden der Wohlstandsgesellschaft zu legen und legt zudem einen energetisch extrem dichten Abend mit starken Bildern vor.

 

Tanznetz, 19.9.

 

 

Getanzte Ideologiekritik also – dass sie sowas können, haben Yoshiko Waki und Rolf Baumgart von Bodytalk schon öfter bewiesen. Und auch hier gehen sie wieder lautstark, grellbunt und mit unbändiger Dynamik zu Werk. […] Gemäß dem Philosophen Jürgen Habermas bedingen moderne Medien sowohl einen Realitätsgewinn als auch einen Realitätsverlust, und in diesen Zwischenbereich will das Tanz-Theater-Ensemble sein Publikum mitnehmen […] Und es ist bestens gelungen.

 

Münstersche Zeitung, 21.9.

 

 

...wie diese Inszenierung zwischen anarchischer Zelebration und straff choreografiertem Chaos, wird „Bilderzerstörer“ zu einem Ideendelirium, das ununterbrochen Bilder produziert und wieder zerstört. Was aber bleibt, gleich einem Postulat, sind die tanzenden Körper. Kraftvoll und individuell, widerspenstig gegen Domestizierung. Ganz und gar unmittelbar. Warum Bodytalk bezüglich ihrer Arbeit gern den Begriff „Performance“ durch „Performensch“ ersetzen, wird hier mehr als sinnfällig. Bilder erschaffen um Bilder zu zerstören um Blickachsen zu öffnen. Hin zu den Fragen, die kaum noch einer stellt. Im Kern ist es das, was Waki und Baumgart plus Company mit „Bilderzerstörer“ einmal mehr betreiben. Das „Politische“ dieser sich ja erklärtermaßen als politisch begreifenden Bodytalk-Kunst, liegt somit vor allem darin, in der Intention nicht schon das Ergebnis, im Ausgangs- nicht schon den Endpunkt zu fixieren. Das vorab Gedachte ist nicht unbedingt das Getanzte. Denken braucht Fixpunkte, Tanz, Horizont und Raumtiefe. Und die Blickachse, die sich hier dabei öffnet, zeigt (bebildert!), wie hinter all unserer bebilderungsgeilen Modernität die ganz alten Energien wirken.

„Bilderzerstörer“ tanzt den „Mythos vom Zivilisationsprozess“ und ist darin auch ein gutes Stück Hexensabbat und schamanistische Reise; zelebriert die Selbstbehauptung des Körpers gezielt als auch atavistischen Moment. Der atavistische Moment nun, ist ein anarchischer – und dieser hier wiederum oft auf sardonische Art sehr witzig. Soll heißen: Neben vielem anderen, ist „Bilderzerstörer“ vor allem auch eins – ausgesprochen unterhaltsam.

 

tanzweb, 5.10.20

 

 

Eine Koproduktion von bodytalk mit Teatr Rozbark,

Theater im Pumpenhaus,

Asphalt Festival.

 

Gefördert vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen und Kulturamt der Stadt Münster sowie der Kulturstiftung des Freistaates Sachsen.

Cooperation with Polish Dance Theatre for CLASH! Festival

 

 

 

 

CLASH! Festival: When Classic And Contemporary Dance Collide And New Forms Emerge

 

Yoshiko Waki as keynote speaker for the panel "Optimal Training for the Contemporary Dancer & Involvement of the Public in Dancer´s Everyday Life" on December 9th 2020

 

CLASH! project is Co-funded by the Creative Europe Programme of the European Union.

 

 

Polnisches Tanztheater und bodytalk

 

 

WEDDING. AFTERPARTY – BIS

 

 

 

 

Das Polnische Tanztheater aus Poznan hat bodytalk Tanztheater aus Münster eingeladen, gemeinsam am Projekt WEDDING. AFTERPARTY – BIS zu arbeiten. Es geht darum, eine neue Interpretation und Präsentationsform für das Projekt "Wedding. Afterparty" aus dem Repertoire des Polnischen Tanztheaters zu finden, das im Oktober 2017 zum ersten Mal veröffentlicht wurde (Regie: Marcin Liber geleitet / Choreographie: Iwona Pasińska).

 

Die Bezüge der Aufführung zu Polen ändern sich durch die Zusammenarbeit mit bodytalk: Zwei Teams von Tänzerinnen und Tänzern arbeiten gleichzeitig in Poznan und Münster, tauschen online Ideen aus und bereiten Videomaterialien vor, die zu einer Videopräsentation der Abschlussaufführung WEDDING. AFTERPARTY – BIS zusammengefügt werden.

 

Am 21. November um 19:00 Uhr wird es eine Online-Video-Premiere des Films auf dem YouTube- und facebook-Kanal des Polnischen Tanztheaters geben.

 

Die Aufführung "Wedding. Afterparty" wurde von einem Drama namens "Wesele" inspiriert, das von Stanisław Wyspiański geschrieben wurde und ein sehr wichtiger und bedeutender Text des polnischen Kulturerbes ist. Eine künstlerische Zusammenarbeit und ein Ideenaustausch zwischen bodytalk und dem Polnischen Tanztheater geben der Aufführung einen breiteren internationalen Kontext und neue Bedeutungen.

 

Die Covid-19-Pandemie, mit der wir uns im Jahr 2020 auseinandersetzen müssen, hat neue Wege eröffnet, über Marcin Libers Präsentation und den Originaltext von Wyspiański nachzudenken.

 

 

Das Projekt wird im Rahmen des mehrjährigen Programmes INDEPENDENT 2017-2022

im Rahmen des Subventionsprogramms

 

"Cultural Bridges" des Adam-Mickiewicz-Instituts finanziert.

MOVE! – Festival für Zeitgenössischen Tanz – Krefeld - Presse ►
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iDAS NRW Porträt - bodytalk

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